Chronik 1989 - 1991
Doch auch die folgenden Jahre sollten eine Menge Aktivitäten mit sich bringen. Schon im Jahre 1989 nahm das Orchester an einem Wertungsspiel in Reilingen teil, wo es mit dem Prädikat "sehr gut" den 3. Platz belegte. Noch im selben Jahr gründete Thomas Ehrenberg, ein junger Ausbilder, ein neues Jugendorchester, womit er seinen Schülern Gelegenheit gab, das Akkordeonspiel im Orchesterverband zu erlernen. Mit dem Jugendorchester entwickelte sich die Tradition des Schülervorspiels, zur musikalischen Gestaltung von Seniorennachmittagen, die bis heute fortbesteht. Das große Orchester lief fortan unter dem Namen "1. Orchester".
Schon beim Jahreskonzert 1990 wirkte das neue Jugendorchester mit. Seit diesem Zeitpunkt war es dem Akkordeonclub möglich, jedes Jahr alleine, ohne das Mitwirken anderer Vereine, ein ausreichendes Konzertprogramm zusammen zu stellen. Doch zum Ende des Jahres wurde der Verein vor ein großes Problem gestellt: Der Dirigent Herr Kotlik fand es an der Zeit, sein Amt niederzulegen. In dieser, für den Verein unsicheren Zeit, entschlossen sich mehrere junge Spieler, ein Ensemble zu gründen, um den Fortbestand wenigstens eines Teils des Vereins zu gewährleisten, und für eventuelle Auftrittstermine des Orchesters einspringen zu können.
Glücklicherweise fand sich bald ein neuer Dirigent: Herr Thomas Zimmermann studierte Akkordeon in Trossingen und ist hauptberuflicher Ausbilder. Mit dem jungen, dynamischen Dirigenten kam auch neuer Schwung in das Vereinsleben. Herr Zimmermann steigerte mit professionellen Methoden und neuen Maßstäben im Repertoire die spielerische Leistung des 1. Orchesters. Doch regte er auch die Eigeninitiative vieler Mitglieder an. So fanden zum Beispiel fortan viele orchesterinterne Essen bei Mitgliedern des Vereins statt, die oft mit Wein und Akkordeonmusik bis früh in den Morgen andauerten. Durch diesen verbesserten Zusammenhalt im Orchester machten sich auch rasch Verbesserungen im spielerischen Bereich bemerkbar.
Chronik 1985 - 88 Chronik wurde erstellt von René Krahn & Maya Niethard.

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