Chronik 1968 - 1970
Als der Verein am 26. Juli 1968 gegründet wurde, bestand er nur aus jugendlichen Akkordeonspielern im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, deren Eltern Träger des Vereins waren. Schon 1966 waren zwei sogenannte Unterrichtsgruppen, nach dem Können der Spieler getrennt, eingerichtet worden, deren Ausbildung Herr Fritz Münch übernahm.
Nachdem diese Spielgruppen in den folgenden zwei Jahren mehrere Auftritte durchgeführt hatten, entschlossen sich die Eltern der ungefähr dreißig Schüler nun im Jahre 1968 aufgrund des verstärkten Aufwandes, einen Verein mit dem Namen "Akkordeonclub 1968 Bammental" zu gründen. Nach der Gründung folgten im September desselben Jahres einige Vorstandsitzungen und die erste Generalversammlung aller Mitglieder, in der man die Vorstandschaft wählte und die Satzung und die Mitgliedsbeiträge festlegte. Die erste größere Veranstaltung des neuen Vereins war die Weihnachtsfeier. Noch im selben Jahr trat der Verein in den Bammentaler Kulturring ein.
Für das nächste Jahr war schon einiges mehr geplant, denn als Verein hatte man nun Verpflichtungen zu übernehmen. Es wurde unter anderem jedes Jahr zu Fasching ein Kappenabend veranstaltet, eine Tradition, mit der erst im Jahr 1975 gebrochen wurde. Außerdem fand im Sommer, fast ein Jahr nach der Gründung des Akkordeonclubs, der erste Vereinsausflug statt, ein Ereignis im Vereinsleben, das immer noch alljährlich die Mitglieder zur Teilnahem aufruft. Auch das Problem des fehlenden Übungsraumes konnte gelöst werden: Die Schüler und die Spieler des Orchesters durften teils im Rathaus und teils im Schützenhof proben. Schließlich war für den Oktober des Jahres 1969 das erste große Konzert angesetzt worden. Zusammen mit dem Heidelberger Akkordeonorchester und der Solistin Gisela Walter, der Gewinnerin der Welttrophäe bei den Akkordeonwettspielen 1967, führte der Akkordeonclub Bammental ein recht umfangreiches Programm auf.
Im Jahre 1970 stellte die Nachricht, dass Herr Münch das Orchester aus beruflichen Gründen ab Anfang des nächsten Jahres nicht mehr leiten und auch keinen Unterricht mehr geben könne, den Vorstand vor eine völlig veränderte Situation. Es war dem Akkordeonclub unmöglich geworden, in diesem Jahr ein Konzert durchzuführen. Es galt nun möglichst schnell einen Dirigenten zu finden. Glücklicherweise erklärte sich Herr Georg Kula, ein staatlich geprüfter Akkordeonlehrer der Musikschule Sinsheim, bereit, die Leitung des Akkordeonorchesters zu übernehmen. Des weiteren übernahm er die Ausbildung der Schüler, die nun aber in seine Musikschule eintreten mussten. Somit wurde dem Verein der Ausbildungsauftrag entzogen.
zur Übersicht Chronik wurde erstellt von René Krahn & Maya Niethard. Chronik 1971 - 74